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SanktionslistenprĂŒfung

Bei einer SanktionslistenprĂŒfung prĂŒfen wir die GeschĂ€ftskontakte unserer Kunden auf sanktionierte Personen, Organisationen und Unternehmen.

Der Gesetzgeber fĂŒhrt sogenannte "Personenlisten" (die nicht nur aus Personen, sondern auch aus Unternehmen und Organisationen besteht), die in der Vergangenheit in illegale Handlungen involviert waren. Verschiedene Verordnungen regeln, welche Personen, Organisationen und Unternehmen mit Sanktionen belegt wurden, die eine GeschĂ€ftsbeziehung nicht erlauben.

Umsetzung der SanktionslistenprĂŒfung fĂŒr Unternehmen

Unternehmen sind verpflichtet vor dem Abschluss einer GeschĂ€ftsbeziehung sicherzustellen, dass die Kunden nicht auf einer Sanktionsliste (Black-List) gelistet sind. GeprĂŒft werden muss:

  • Die Erfassung eines neuen Kunden aus anderen LĂ€ndern
  • Jede Finanztransaktion
  • Handel mit Waren und erbringen von Dienstleistungen wie Beratungen, Schulungen, etc.

Unternehmen mĂŒssen sicherstellen, dass keine GeschĂ€fte mit sanktionierten Organisationen, Personen und Firmen stattfinden. Dies gilt auch im Hinblick auf die im Unternehmen beschĂ€ftigten Mitarbeiter.

SanktionslistenprĂŒfung durch Ab Data Protect

Sanktionslisten gibt es von vielen verschiedenen LĂ€ndern. Es mĂŒssen also verschiedene Listen geprĂŒft und abgeglichen werden.
Bestimmte LĂ€nder oder auch die EuropĂ€ische Union fĂŒhren eigene Sanktionslisten, an die Sie gebunden sind.

Wir prĂŒfen fĂŒr Sie die fĂŒr den jeweiligen Fall relevanten Listen. Damit beugen Sie einem Verstoß gegen das Exportkontrollrecht und damit verbundenen Strafen vor.

Bei VerstĂ¶ĂŸen haftet  die  GeschĂ€ftsfĂŒhrung  persönlich.  Unerheblich  ist  dabei,  wer tatsĂ€chlich dafĂŒr verantwortlich war und auch nicht, ob aus Vorsatz oder FahrlĂ€ssigkeit gehandelt worden war.

GrundsĂ€tzlich wird nach § 17 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft, wer einer vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen oder einer  vom  Rat  der  EuropĂ€ischen  Union  im  Bereich  der  Gemeinsamen  Außen-  und Sicherheitspolitik beschlossenen wirtschaftlichen Sanktionsmaßnahme zuwiderhandelt. Weitere VerstĂ¶ĂŸe werden in §§ 18 und 19 AWG geregelt.
https://www.gesetze-im-internet.de/awg_2013/AWG.pdf

FĂŒr eine kostenlose Erstberatung nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Welche Sanktionslisten mĂŒssen geprĂŒft werden?

Alle Unternehmen in Deutschland sind der EG-Terrorismusverordung unterworfen. In dieser Verordnung ist geregelt, dass keinerlei geschĂ€ftliche Beziehungen zu Personen oder Unternehmen unterhalten werden dĂŒrfen, die auf einer Sanktionsliste gelistet sind.

Beispiele von Sanktionslisten:

  • UN Sanktionsliste
  • EuropĂ€ische Sanktionslisten (Beispiel: Consolidated list of persons, groups and entities subject to EU financial sanctions)
  • US Sanktionslisten
  • In Japan die "End User List"
  • Britische Sanktionslisten

Diese AufzĂ€hlung ist nicht vollstĂ€ndig und zeigt nur einige wenige Beispiele. Ausschlaggeben ist, dass sĂ€mtliche Listen, die das GeschĂ€ftsverhĂ€ltnis betreffen können, geprĂŒft werden mĂŒssen.